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Der Gazastreifen und Palästina

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Der Gazastreifen gehört zu Palästina und liegt an der Küste am Mittelmeer. Er heißt „Streifen“ weil er wirklich wie ein Streifen aussieht. Also lang und schmal. An seiner schmalsten Stelle ist der Streifen nur 6 km breit, das ist eine Strecke, für die man zu Fuß nur etwas länger als eine Stunde braucht.

Überhaupt ist der Gazastreifen ein sehr kleines Gebiet, kleiner als die deutsche Hauptstadt Berlin oder das Bundesland Bremen. Trotzdem leben hier 1,7 Millionen Menschen. Viele von ihnen sind Flüchtlinge und wohnen in einem der acht Flüchtlingslager, dort ist aber so wenig Platz, dass sie ganz dicht nebeneinander leben müssen. Eine ganze Familie lebt oft nur in einem einzigen kleinen Raum. Über die Hälfte der Menschen sind Kinder.

Aus Palästina kommen die drei großen Weltreligionen: Judentum, Christentum und Islam. Deshalb hat dieses Land für viele Menschen eine wichtige religiöse Bedeutung.

Im letzten Jahrhundert wurde der Staat Israel in Palästina gegründet, um den Juden, die überall auf der Welt verstreut lebten, ein eigenes Land zu geben. Viele muslimische Palästinenser mussten deshalb ihr Land verlassen. Seither leben sie in Flüchtlingslagern wie im Gazastreifen.

Rund um den Gazastreifen wurde von Israel eine Mauer errichtet und auch das Nachbarland Ägypten hat seine Grenze zugemacht, die schwer bewacht wird. Deshalb sind die Menschen aus Gaza abgeschnitten von der Welt und sie sind auf Hilfe von außen angewiesen. Sie können ihr Land nicht einfach verlassen und auf Reisen gehen, wie wir hier in Deutschland.

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