Dam

© Handicap International

Ich heiße Dam und komme aus der Provinz Savannakhet im Norden von Laos. Ich war sieben Jahre alt, als ich eines Tages mit zwei Freunden mein Dorf verließ.
Wir wollten im Wald Honig sammeln.Doch die Wälder in Laos sind viele Jahre vorher in einem Krieg mit Streubomben bombardiert worden.
Streubomben sind Bomben die ganz viele kleinere Bomben über große Gebiete verteilen. Diese kleineren Bomben explodieren oft nicht sofort und bleiben dann liegen und sind dann vor allem für spielende Kinder gefährlich.

Genau so eine kleine Bombe fanden wir. Oft hatte man uns vor solchen Metallgegenständen gewarnt, aber  ich war zu neugierig:  Ich warf die Bombe, die  nur so groß wie ein Tennisball war, gegen einen Baum. Beim zweiten Mal explodierte sie. Ich wurde sehr schwer verletzt: die Splitter der Bombe bohrten sich überall in meinen Körper und ich brach mir den Oberschenkel.

Zum  Glück waren gerade Leute von Handicap International in der Nähe, die die Gegend nach gefährlichen Landminen und Streubomben absuchten.  Sie brachten mich ins Krankenhaus, wo ich versorgt werden konnte. Ich habe Glück gehabt. Nach zwei Monaten in einem Zentrum für Minenopfer in Thailand bin ich heute  fast wieder ganz gesund.  Ich bin sehr glücklich und dankbar darüber, dass mir die Leute von Handicap International so schnell geholfen haben!!!  

Aber so viel Glück wie ich haben leider nicht alle Opfer von Streubomben.
Deswegen setzt sich Handicap International dafür ein, dass Streubomben verboten  und Blindgänger entfernt werden. Damit in Zukunft die Kinder in Laos wieder ohne Angst zu haben überall spielen können.

Stand 08/2011

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