Drei Ärzte untersuchen das Bein von Kai an, während er auf einer Bank sitzt.

Die Lage war sehr ernst und der Ergotherapeut ließ mich sofort in ein richtiges Krankenhaus nach Freetown bringen. Das ist die Hauptstadt meines Landes, wo es ein Krankenhaus gibt, das noch viel besser ist als die Krankenstation in Koidu. Dort arbeitet ein Team von Handicap International, das mir rasch helfen konnte. Ich bekam einen richtigen Gips an mein Bein und endlich, endlich ließen die Schmerzen nach. Drei Wochen später war ich wieder auf den Beinen und hatte fast keine Schmerzen mehr… es war unglaublich!

Nachdem der Gips weg war, begann die „Rehabilitation“. Das heißt, ich bekam eine Stütze für mein schwaches Bein, und musste wieder lernen, alleine zu laufen. Bei den Laufübungen konnte ich zum ersten Mal wieder unbeschwert lachen und kichern. Ich freute mich, bald wieder nach Hause gehen zu dürfen, wo alle meine Freunde und meine Familie auf mich warteten.

Inzwischen lebe ich wieder zu Hause und gehe ganz normal zur Schule. Manchmal sehe ich noch die Helfer von Handicap International, denn die arbeiten jetzt auch in der Krankenstation von Koidu. Das ist jedes Mal ein freudiges Wiedersehen. Sie erinnern sich noch alle an mich und sie haben sich sehr für mich gefreut, dass mein Bein nicht amputiert werden musste. Denn das sollte wirklich keinem einzigen Kind auf der Welt geschehen ….

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Stand: 11/2008

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