Kranke Gegenden wieder heilen

Auf dem Bild sieht man einen Minenräumer mit einer Hundeleine an der nur noch ein Gebiss hängt. Blut ist überall verspritzt. Der Minenräumer sagt "Rex hat eine gefunden..."

Es genügt nicht, einen Vertrag zu unterzeichnen. Man muss sich auch die Arbeit machen, ihn umzusetzen. Die erste Schwierigkeit ist, dass es viel Geld kostet. Alle Länder müssen sich bemühen, es aufzutreiben.

Denn man braucht das Geld, um Minenräumer zu bezahlen, die Minen suchen und zerstören. Dafür benutzen sie Suchgeräte, die ihnen die Plätze zeigen, an denen sich die Waffen befinden. Oft wird ihnen von „Schnüffelhunden“ geholfen, die extra für das Finden von Minen dressiert wurden.

In Wirklichkeit sind diese Hunde nur „Minenräumhelfer“, die den Sprengstoff erspüren können. Ihr Geruchssinn ist unserem tatsächlich zehntausendfach überlegen. Wenn sie den Sprengstoff erschnüffelt haben, setzen sie sich und bewegen sich nicht mehr, bis ihr Hundeführer gekommen ist, um das Gebiet vorsichtig zu markieren. Sie sind also nicht mehr in Gefahr als ihr Herr, dem ihre feine Nase sogar das Leben retten kann. Wenn die Mine entdeckt ist, muss der Minenräumer die eigenhändig freilegen und sie dann aus der Ferne explodieren lassen. Aber das ist nicht immer einfach. Nicht selten verliert ein Minenräumer dabei sein Leben oder wird bei seiner Arbeit schwer verletzt.

Es gibt auch Minenräummaschinen. Aber sie sind sehr teuer und nicht immer wirksam genug.

Manche Minen kosten nur einige Euros. Eine dieser tödlichen Waffen zu beseitigen, kann bis zu dreihundert Mal so teuer sein.

Stand: 11/2008

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